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Bezirksliga 11

Max Meßing (l.) und der SuS Stadtlohn verloren in Raesfeld. © Joachim Lücke
Max Meßing (l.) und der SuS Stadtlohn verloren in Raesfeld. © Joachim Lücke

 

 

SuS Stadtlohn verliert Tabellenführung

 

 

 

 

 

 

TSV Raesfeld - SuS Stadtlohn 3:2 (3:1)

Tore: 1:0 Alexander Hölling (1.), 2:0 David Steinkamp (5.), 2:1 Phil Dornbusch (14.), 3:1 Julian Kortstegge (28.), 3:2 Tino Samele (90.+2)

Rote Karte: Jannik Buning (SuS Stadtlohn)

07.04.2024

 

Eng soll ja bekanntlich gemütlich sein. Doch der Kampf um die Meisterschaft dürfte alles andere als behaglich vonstattengehen. In der Tabelle der Fußball-Bezirksliga 11 rückt nämlich die Spitzengruppe wieder enger zusammen.

 

Grund dafür war auch die Niederlage des Tabellenführers aus Stadtlohn beim Verfolger Raesfeld, der sich nach zwei schwachen Ergebnissen direkt nach der Winterpause eigentlich schon aus dem Titelrennen verabschiedet hatte. Mit einem 3:2 (2:1) rückte der TSV nun aber auf vier Zähler an den SuS heran, der wiederum Platz eins an Eintracht Coesfeld (5:0 gegen Ramsdorf) verloren hat.

 

Ausschlaggebend für die Niederlage war vor allem eine extrem starke Anfangsphase der Gastgeber, die schnell nach individuellen Fehlern der Stadtlohner 2:0 vorne lagen. „Da haben wir uns tatsächlich überrumpeln lassen“, ärgerte sich Coach Hendrik Maduschka später noch immer. Doch immerhin hatten die Gäste schnell eine Antwort parat, als Milan Tendahl Phil Dornbusch in Position brachte, der das 1:2 markierte (15.).

 

In einer ersten Hälfte, nach der es aufgrund der Chancen auch gut und gerne 5:3 hätte stehen können, gelang nur Raesfeld in der 32. Minute noch ein Tor zum 3:1. Für den SuS verpassten auf der anderen Seite Laurentin Tuca und Maximilian Rhein knapp.

 

Rhein war es auch, der die erste dicke Gelegenheit direkt nach dem Seitenwechsel hatte, ehe bei den Raesfeldern ein Akteur mit Gelb-Rot vom Feld musste. Die Zeit in Überzahl wussten die Stadtlohner mit weiteren Chancen (Schlüter, Heisters, Rhein) nicht zu nutzen, bis mit Jannik Buning und dessen Rote Karte wegen einer vermeintlichen Notbremse auch ein SuS-Akteur vorzeitig zum Duschen geschickt wurde. „Ein Foul war das, aber von einer Notbremse ganz weit weg“, war Maduschka mit der Entscheidung nicht einverstanden.

SuS Stadtlohn verschläft Anfangsphase

Schlussendlich traf zwar für den bisherigen Spitzenreiter noch Tino Samele in der Nachspielzeit (90.+1) zum 2:3. Doch das blieb bei weiteren Halbchancen durch Tuca und Rhein zumindest noch für ein Remis zu wenig.

 

„Am Ende hat der TSV aufgrund der starken Anfangsphase wohl verdient gewonnen. Wir sind mit unserer eigenen Leistung, aber auch mit der des jungen Schiedsrichters heute alles andere als zufrieden“, zog Hendrik Maduschka kein zufriedenes Fazit.

 

07. April 2024 | Quelle: Münsterland-Zeitung